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Leistungsschwerpunkt

Nährstoff- & Infusionstherapie

Nährstoffe sind an zahlreichen Vorgängen im Körper beteiligt. Besteht aufgrund von Beschwerden, Vorerkrankungen, Ernährungsgewohnheiten oder einer besonderen Lebenssituation der Verdacht auf eine unzureichende Versorgung, kann eine gezielte ärztliche Abklärung sinnvoll sein.

Je nach Befund kommen eine Anpassung der Ernährung, ausgewählte Nährstoffpräparate oder – bei entsprechender medizinischer Begründung – eine Infusionstherapie infrage. Auswahl, Dosierung und Dauer werden individuell auf die gesundheitliche Situation abgestimmt.

  1. Orthomolekulare Medizin

    Ärztlich begleiteter und individuell abgestimmter Einsatz ausgewählter Nährstoffe.

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  2. Infusionstherapie

    Direkte Verabreichung ausgewählter Substanzen über die Vene bei entsprechender medizinischer Indikation.

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Individuell abgestimmte Versorgung

Vitamine, Mineralstoffe und weitere Nährstoffe

Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren erfüllen unterschiedliche Aufgaben im menschlichen Stoffwechsel. Ob eine zusätzliche Zufuhr sinnvoll ist, lässt sich jedoch nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind die persönliche gesundheitliche Situation, die Ernährung, bestehende Erkrankungen, regelmäßig eingenommene Medikamente und bereits verwendete Nahrungsergänzungsmittel.

Am Anfang steht die ärztliche Abklärung

Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, verminderte Belastbarkeit oder andere unspezifische Beschwerden können viele unterschiedliche Ursachen haben. Ein Nährstoffmangel ist dabei nur eine von mehreren Möglichkeiten.

Zu Beginn der Behandlung steht daher ein ausführliches ärztliches Gespräch. Vorhandene Befunde werden berücksichtigt und bei entsprechender Fragestellung können gezielte Laboruntersuchungen ergänzt werden. Laborwerte werden dabei nicht isoliert, sondern immer gemeinsam mit den Beschwerden und dem gesamten klinischen Bild beurteilt.

Ernährung, Präparate oder Infusion

Trotz ausgewogener Ernährung können Mineralstoffe und / oder Vitamine fehlen (Vitamin D ist ein Hauptverdächtiger). Es gilt diese Defizite zu analysieren und in geeigneter Form zu ersetzen. Häufig reicht eine orale Einnahme. Eine Infusion kommt dann in Betracht, wenn die direkte Verabreichung über die Vene aus ärztlicher Sicht einen nachvollziehbaren Vorteil bietet oder eine orale Einnahme nicht ausreichend geeignet ist.

Gezielte Auswahl statt pauschaler Mischungen

Welche Nährstoffe eingesetzt werden, in welcher Dosierung sie verabreicht werden und über welchen Zeitraum die Behandlung erfolgt, wird individuell festgelegt. Dabei gilt nicht das Prinzip „viel hilft viel“: Auch Vitamine, Mineralstoffe und andere Nährstoffe können in ungeeigneter Dosierung Nebenwirkungen verursachen oder mit Medikamenten wechselwirken.

Die Nährstoff- und Infusionstherapie kann andere medizinische Maßnahmen ergänzen. Notwendige diagnostische Untersuchungen oder bewährte Behandlungen werden dadurch nicht ersetzt.